Vorzeitige Wehen lassen sich zu Hause genau so gut behandeln wie im Krankenhaus. Zu diesem Ergebnis kommen kanadische Wissenschaftler in einer klinischen Studie an 250 Frauen. Ob die Schwangeren die Wehen hemmenden Mittel zu Hause oder im Krankenhaus einnehmen, spielt für den Nachwuchs keine Rolle, berichten die Forscher um Céline Goulet im Fachmagazin der Kanadischen Medizinischen Gesellschaft (Bd. 164, S. 985).
Nach Angaben der Forscher von der Universität Montreal kamen die Babys der unterschiedlich behandelten Frauen im Durchschnitt nach gut 37 Schwangerschaftswochen auf die Welt. Die Neugeborenen waren ähnlich schwer und gesundheitlich gleichermaßen fit.
Nur einen Unterschied zur Behandlung im Krankenhaus konnten die Wissenschaftler finden: Frauen, die Wehen hemmende Mittel zu Hause genommen hatten, kehrten nach der Geburt im Krankenhaus früher nach Hause zurück.
Marianne Diehl, ddp





