Text: Bettina Wurche
Die kleinen graubraunen Bogong-Motten wandern in jedem Frühling von ihren Brutstätten im Südosten Australiens 1.000 Kilometer weit in die kühlen Höhlen der Australischen Alpen, um dem heißen Sommer zu entfliehen. Im Herbst fliegen sie zu ihren Brutstätten zurück, um sich fortzupflanzen. Danach sterben sie. Im Frühling schlüpft dann die nächste Generation und macht sich auf die lange Reise – zu einem Ort, an dem sie nie selbst waren und den ihre Eltern ihnen nicht zeigen konnten. Wie finden die Motten ihren Weg?





