U-Bahn-Passagiere sind stark erhöhten Konzentrationen von Metallen wie Eisen, Mangan und Chrom in der Atemluft ausgesetzt. Das haben amerikanische Wissenschaftler bei Luftuntersuchungen in der New Yorker U-Bahn herausgefunden. Mögliche Gesundheitsschäden durch die Metallpartikel sind jedoch nicht bekannt. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher um Steven Chillrud von der Columbia-Universität im Fachmagazin “Environmental Science & Technology” (Ausgabe vom 15. Januar).
Die erhöhten Konzentrationen der Metalle kommen vor allem durch den Abrieb der Räder der Trieb- und Personenwagen zustande. Die Konzentrationen liegen um mehr als das hundertfache über den in New Yorker Innenräumen gemessenen Werten, ergaben die Messungen.
Die höchsten Konzentrationen ermittelten die Wissenschaftler in den U-Bahn-Stationen, während die Werte in den Wagen selbst deutlich niedriger lagen. Offenbar werden die Metallpartikel im Filtersystem der Klimaanlagen effektiv herausgefiltert. Auch wenn die gemessenen Konzentrationen von kritischen Werte noch weit entfernt sind, legten die Ergebnisse nahe, mögliche Folgen für die Gesundheit im Auge zu behalten, so die Forscher.
ddp/bdw ? Ulrich Dewald





