Ist er’s oder ist er’s nicht?, fragt man sich manchmal, wenn man aus einiger Entfernung jemanden sieht. Was den Ausschlag für das Erkennen eines Bekannten gibt, haben Wissenschaftler des Universitäts-College London untersucht: Es ist die Art, wie jemand den Kopf bewegt, schreiben die Forscher im Magazin “Current Biology” (Bd. 11, S. 880).
Harold Hill und Alan Johnston vom University College London erstellten am Rechnerbildschirm das Modell eines durchschnittlichen Kopfes ohne Identität. Mit Hilfe eines Computerprogramms der Filmindustrie ahmten sie mit dem Kopf typische Bewegungen bestimmter Menschen nach wie etwa Nicken oder Kopfschütteln. Der Ausdruck des Gesichtes wurde dabei nicht verändert. Für Zuschauer reichten die Bewegungen des Kopfes jedoch, um eine bestimmte Person zu erkennen.
Joris Maling





