Oft wird behauptet, dass Aufforsten die Erderwärmung deutlich verringern könnte, da die Bäume das Treibhausgas Kohlendioxid aufnehmen. Doch das ist falsch, wie eine Studie von zwei kanadischen Forschern belegt. Vivek K. Arora von der University of Victoria und Alvaro Montenegro von der St. Francis Xavier University in Antigonish haben berechnet: Selbst wenn man sämtliche Ackerflächen weltweit aufforsten würde, ließe sich die Erwärmung bis zum Jahr 2100 nur um 0,45 Grad Celsius senken. Der Grund: Wälder brauchen sehr lange zum Wachsen. Außerdem sind Wälder dunkler als Ackerflächen – und dies bedeutet, dass sie auch mehr Sonnenstrahlung in Wärme umwandeln. Das könnte in höheren Breiten sogar zu einer Zunahme der Erwärmung führen, befürchten die Forscher.





