Bei dieser Strahlentherapie wird dem Patienten in das betroffene Organ eine Lösung gespritzt, die Aminosäuren enthält und an die jeweils ein Bor-Atom gekoppelt ist. Zellen, die sich gerade verstärkt vermehren, nehmen besonders viel dieser Bausteine auf. Dazu gehören auch Tumorzellen.
Anschließend wird das befallene Organ mit Neutronen bestrahlt. Dadurch zerfallen die Bor-Atome und es die freiwerdende Energie zerstört die Zelle. Allerdings kann die Neutronenstrahlung auch das umliegende Gewebe schädigen. Mithilfe dieser so genannten TAORMINA-Technik könnten in Zukunft auch schwer zu behandelnde Tumore in der Lunge, der Bauchspeicheldrüse und anderen transplantierbaren Organen heilbar sein, hoffen die Forscher.





