Wichtig für die medizinische Forschung
Nicht nur das Genom des Menschen, auch das der Maus ist jetzt fast vollständig entziffert. Die Firma Celera Genomics im amerikanischen Rockville gab bekannt, bereits über 99 Prozent des Mausgenoms sequenziert zu haben. Allerdings ist damit nur die genaue chemische Ziffernfolge des Genoms bekannt. Einzelheiten des Mäusecodes, etwa die Anzahl der Gene, müssen in Folgestudien bestimmt werden, sagt Mark Adams, Vizepräsident von Celera.
Zusammen mit dem menschlichen Genom werde der Mäusecode die medizinische Forschung beschleunigen, sind Forscher überzeugt. Denn Mäuse sind die am häufigsten verwendeten Labortiere, wenn es darum geht, menschliche Erkrankungen zu erforschen.
In den nächsten Monaten möchte Celera nach Angaben des Magazins Nature die Entzifferung des Mausgenoms vollständig abschließen. Damit ist die Firma ihren Konkurrenten um zwei Jahre voraus: Ein Konsortium aus mehreren Forschungszentren und Firmen will das Genom der Maus erst bis zum Jahre 2003 entschlüsseln.
Marcel Falk





