Eine raffinierte Symbiose schützt den Zwergtintenfisch Euprymna scolopes vor seinen Feinden: Er trägt leuchtende Bakterien mit sich herum, die ihn nachts erhellen und so seine Form gegen die helle Wasseroberfläche nahezu unsichtbar machen. Doch die Bakterien sind mehr als nur eine Lampe, wie US-Forscher festgestellt haben: Sie greifen tief in die Genaktivität des Tintenfisches ein und beeinflussen seine innere Uhr. Ähnliche Einflüsse könnten auch unsere bakteriellen Mitbewohner im Darm ausüben, mutmaßen die Wissenschaftler.





