Der wenige Zentimeter große Magen-Schrittmacher wird unter der Haut plaziert. Er stimuliert die Muskeln der Magenwand und fördert somit dessen Aktivität. “Gleichzeitig beeinflusst er Nerven, die für das Übelkeits- und Völlegefühl verantwortlich sind”, so Parkman. Test-Untersuchungen haben gezeigt, dass 50 Prozent der Patienten, die mit der so genanten “Enterra-Therapie” behandelt wurden, nach sechs Monaten einen deutlichen Rückgang des Erbrechens feststellten.
Die Schrittmacher-Therapie kann zusätzlich mit Medikamenten und speziellen Diäten ergänzt werden. Da jedoch der Gebrauch von Medikamenten durch eine Vielzahl von Nebenwirkungen häufig eingeschränkt ist, stellt der neue Magen-Schrittmacher eine bedeutende Alternative dar. “Hiermit haben wir die Möglichkeit, Patienten, denen es besonders schlecht ergeht, eine neue Therapie-Art zu bieten.”, so Parkman.





