Die Forscher wollten sicher gehen, dass die Gene die Geruchsvorlieben der Mäusebabies formen und nicht die Ausdünstungen der Mutter bei der Aufzucht. Dazu verpflanzten sie die Mäuseembryos in den Uterus fremder Weibchen. Die später geborenen Mäusekinder mochten dem Geruch ihrer genetischen Mutter trotzdem nicht. Dies Verhalten ist wahrscheinlich entstanden, um Inzucht zu vermeiden, vermuten die Forscher.
Gene verhindern Inzucht
Wahrscheinlich liegt es an den Genen, dass uns nahe Verwandte sexuell nicht anziehen. Das legen zumindest Forschungen von britischen Wissenschaftlern an Mäusen nahe. Demnach mögen die Nager den Geruch des Urins der eigenen Eltern nicht und schnüffeln lieber an Ausscheidungen Fremder, berichtet das Magazin “Nature”.
Marcel Falk





