Insektenlarven sollen als Tierfutter helfen, den weltweit wachsenden Proteinbedarf zu decken. Auch in Deutschland wollen sich immer mehr Landwirte an der Zucht von Larven, wie den Maden der Schwarzen Soldatenfliege, versuchen. So könnten gleichzeitig Abfallprodukte verwertet und neue Nahrung produziert werden.
Sie haben noch 2 von 3 kostenlosen Artikeln übrig1/3
In einer Halle im kleinen Dorf Addrup, mitten im niedersächsischen Güllegürtel, brummt eine Hightechanlage, die auf den ersten Blick auch bei einem Maschinenbauer stehen könnte. Förderbänder und Rohre verbinden Kessel und Trichter, Roboterarme greifen schwarze Kunststoffbehälter und stapeln sie in zackigen Bewegungen zu Palettentürmen. Ein Mann im weißen Kittel schiebt eine Tür auf, so groß wie ein Garagentor; aus der dunklen Kammer dahinter dringen heiße Luft und eine leicht nach Ammoniak riechende Duftwolke. Spätestens jetzt wird klar: Hier werden keine Schrauben oder Autokomponenten produziert, sondern etwas Lebendiges. Der Mann zieht eine der schwarzen Kisten heraus: Unzählige Maden winden sich darin auf einem glänzend matschigen Nährboden.
Der Mann im weißen Kittel ist weder Arzt noch Laborant, sondern Landwirt. Aber kein gewöhnlicher. Clemens große Macke züchtet zum einen um die 10.000 Legehennen. Zum anderen ist er Agrarberater, ehemaliger CDU-Landtagsabgeordneter und Pionier auf einem neuen Feld: der Mast von Larven der Schwarzen Soldatenfliege. „Wir verstehen uns als forschungsnaher Landwirtschaftsbetrieb. Wir wollen dazu beitragen, dass die Landwirtschaft Zukunft hat“, sagt gr. Macke. In Zusammenarbeit mit dem im nahen Quakenbrück gelegenen Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) erforscht gr. Macke in seinen beiden Mastkammern, wie sich unterschiedliche Futtermischungen auf das Wachstum der Larven auswirken. Sie sind ein großer Hoffnungsträger für die Zukunft der Ernährung. Clemens große Macke will, dass dieser neue Markt sein Potenzial entfalten kann. Und dass auch deutsche Landwirte etwas davon haben.
Insekten liefern viel Eiweiß
Um eine wachsende Weltbevölkerung mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen, müssten Prognosen zufolge bis 2050 um die 50 Prozent mehr Eiweiß produziert werden. Schon für den Zeitraum zwischen 2018 und 2030 geht die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen davon aus, dass der Bedarf an tierischen Proteinen weltweit um 14 Prozent steigen wird. „Wir sind mit unseren landwirtschaftlichen Flächen aber schon jetzt stark am Rand des Machbaren. Wir bräuchten mehr Flächen, um mehr Menschen zu ernähren, aber in der Realität werden wir weniger haben“, sagt gr. Macke und trifft damit einen Punkt, der sowohl für Deutschland als auch weltweit gilt. Nicht nur Wohn- und Gewerbegebiete sowie der Naturschutz reduzieren die landwirtschaftlich nutzbare Fläche, sondern auch die Klimakrise.
Das Nahrungsmittel Insekt ist eine Möglichkeit, dieses Problem zumindest zu reduzieren. In getrockneter Form bestehen die Larven der Schwarzen Soldatenfliege zu 60 Prozent aus Eiweiß, dazu liefern sie hochwertige Fette, die zu Insektenöl verarbeitet werden können. Und sie lassen sich, wie in der Halle von Clemens große Macke, flächeneffizient in vertikal gestapelten Kisten züchten und von landwirtschaftlichen Abfällen ernähren. Erst drei Tage zuvor hat der Hühnerzüchter die ersten fünf Tage alten Junglarven in eine seiner beiden Mastkammern eingestallt, wie es im Agrarjargon heißt. Ebenso wie die Anlage hat sie ihm das bayrische Start-up FarmInsect geliefert, das in Flugkäfigen Abermillionen von Eier legenden Fliegen hält. Fertig gemästete Maden will gr. Macke zur Hälfte lebend an seine Hühner verfüttern, zur Hälfte geschlachtet und getrocknet. Den Rest kann er an FarmInsect zurückverkaufen, damit es daraus Tierfutter macht, oder an Betriebe in der Nähe liefern.
Mehr aus Erde & Umwelt
Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Erde & Umwelt.
Neue KI-App erkennt Vogel- und Tierstimmen auch offline
7. August 2026
Künstliche Intelligenz ist bei der Bestimmung von Vogelstimmen inzwischen Standard. Im Gelände ist das ohne Empfang aber schwierig. Eine neue App zeigt, wie es…
Erde & Umwelt
Erdüberlastungstag: Natürliche Ressourcen sind aufgebraucht
30. Juli 2026
Am 30. Juli 2026 hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen für dieses Jahr aufgebraucht – ab jetzt leben wir auf Kosten der Natur und kommender…
In der Fütterungszentrale vermengt die Anlage warmes Wasser mit Weizenkleie und einer Futtermischung, dieser Brei fließt durch Rohre in die schwarzen Kunststoffwannen. In dieses Substrat werden die Junglarven gesetzt. „Beim Anmengen ist es etwa 30 Grad warm. Die Larven fressen sich dort hinein und verteilen sich“, sagt gr. Macke. Der Roboter stapelt jeweils 13 Wannen zu 24 Paletten, die er dann mit dem Gabelstapler in die ebenfalls etwa 30 Grad warme und sehr feuchte Mastkammer fährt. Nach einigen Tagen trocknet das System die Luft und senkt die Temperatur etwas ab, weil die Larven mit wachsender Größe Eigenwärme produzieren. „Wir gucken jeden Tag mal rein, das ist schon spannend. Die fahren wie ein Sauger durch dieses Futter, da kann man beim Wachsen fast zugucken“, sagt große Macke. Wenn er die Tür nach einer Woche wieder öffnet, werden die Maden das 250-Fache ihres Körpergewichts zugenommen und das Futtersubstrat weitgehend aufgebraucht haben. Die Larven können dann abgesiebt und von ihren Ausscheidungen, genannt „Fraß“, getrennt werden. Wenn seine Mastkammern voll hochgelaufen sind, wird große Macke täglich 800 bis 900 Kilogramm Larven ernten können.
„Hier, riechen Sie das?“, fragt gr. Macke. Er öffnet einen Plastikbeutel mit lockeren, braunen Faserknäueln. Nein, man riecht kaum etwas. „Eben. Deshalb kann man das sogar Zimmerpflanzen als Dünger geben.“ Als Biodünger könnte Große Macke den chemiefreien Fraß dennoch nicht vermarkten: Der Mastprozess der Larven ist noch nicht als biologisch zertifiziert. Es ist ein Beispiel von vielen, das zeigt, wie wenig die Regulierung bislang auf Insektenzucht eingestellt ist.
Der Fraß enthält Chitin und gilt als sehr nährstoffreich. Anstatt die Böden zu belasten wie Gülle, würde er sie sogar anreichern und verbessern. Deckten Hühner, Schweine und Fische ihren Proteinbedarf über mit Reststoffen gefütterte Larven ab, anstatt über Soja oder Fischmehl, würden Landwirtschaft und Aquakultur deutlich nachhaltiger. Ein perfektes Beispiel für einen geschlossenen Kreislauf.
Nur acht von 2.000 essbaren Insektenarten sind als Lebensmittel zugelassen
Wie viel von dieser Kreislaufwirtschaft tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden kann, hängt maßgeblich von politischen Entscheidungen ab. Dazu gehören die Fragen, was die Larven selbst fressen und wem sie dann vorgesetzt werden dürfen. Von etwa 2.000 bekannten essbaren Insektenarten sind in der EU acht als Lebensmittel zugelassen, am meisten werden bislang Mehlwürmer und Heimchen eingesetzt; die Maden der Schwarzen Soldatenfliege werden derzeit noch geprüft. Als Futtermittel sind sie bereits seit 2018 in der Fischzucht erlaubt, seit 2021 dürfen Hühner und Schweine sie fressen.
Große Macke würde seine Larven am liebsten auch mit Abfällen aus dem Lebensmitteleinzelhandel oder der Gastronomie füttern. Vertragen würden die Larven es wohl, aber er darf sie dann nicht weiter verkaufen. „Es kann doch nicht sein, dass wir 40 Prozent der Nahrungsmittel wegwerfen, wo leben wir denn? Das hat es früher nicht gegeben.“
Im Heimtierfutter ersetzen Maden häufig Fischmehl
Die kenianische Regierung lindert mithilfe der Schwarzen Soldatenfliege sogar das Problem einer unzureichenden Kanalisation in den Slums von Nairobi. Zwei Drittel der Latrinenabfälle der Hauptstadt Kenias werden einer staatlichen Untersuchung zufolge nicht von der Abwasserwirtschaft aufgearbeitet. Das Unternehmen Sanergy sammelt diese Fäkalien in Bottichen unter Latrinen und mästet damit die Larven. In Kenia sind die Produkte sowohl als Tierfutter als auch als Dünger zugelassen.
Marcel Dicke von der University Wageningen in den Niederlanden sagt über die Schwarze Soldatenfliege: „Ich habe noch nie ein Insekt gesehen, das so resistent ist wie dieses. Sein Immunsystem ist sehr aktiv, deshalb haben es auch Krankheitserreger schwer bei ihm.“ Der Gedanke aber, etwas zu essen, das mit Exkrementen gefüttert wurde, ist für viele zumindest gewöhnungsbedürftig. Einer Marktanalyse zufolge dürfte der globale Markt für die Larven der Schwarzen Soldatenfliege von 252 Millionen US-Dollar im Jahr 2022 auf 468 Millionen im Jahr 2030 anwachsen. Wachstumshemmnisse sehen die Analysten aber dennoch: Zum einen die mangelnde Akzeptanz von Verbraucherinnen und Verbrauchern; zum anderen können Maden als Futtermittel für Nutztiere preislich noch nicht mit Soja mithalten. Im Heimtierfutter ersetzen die Maden allerdings schon jetzt häufig Fischmehl und erfreuen sich wachsender Beliebtheit.
Viele Fragen zu Politik und Forschung sind noch offen
Hinzu kommen ethische Fragen. Immerhin müssen sehr viele Lebewesen gehalten und getötet werden, um ein Huhn oder ein Schwein zu ernähren. Marcel Dicke hat Verständnis für diese Diskussion. In eine Forschungsarbeit zum Einsatz von Larven in der Geflügelproduktion bezog er auch Tierwohlorganisationen ein. „Geflügel wird heutzutage vegetarisch ernährt. Aber wenn du ein Huhn fragst, dann bevorzugt es lebende Würmer.“ Insofern würde die Fütterung mit den Larven das Wohl der Hühner steigern. Große Macke hat seine ersten Experimente mit der Zucht von Larven zusammen mit dem DIL als Forschungsprojekt bereits im Jahr 2018 gemacht, drei Jahre, bevor diese als Futtermittel für Geflügel zugelassen wurden. Er beobachtete, wie seine Hennen sich auf die Larven stürzten. „Das ganze Sozialverhalten im Stall hat sich verbessert, sie waren ausgeglichener“, sagt er. Aber was ist mit dem Wohl der Insekten? Auch das müsse man berücksichtigen, sagt Dicke. „Wir haben uns gefragt: Was mögen Larven von Schwarzen Soldatenfliegen? Sie leben gerne zusammen in großen Ansammlungen, wie man es auch in den Produktionseinheiten sieht.“ Insofern sei die Massentierhaltung in Mastkammern artgerecht.
Dicke gibt auch zu bedenken, dass die Gesellschaft Entscheidungen treffen muss. In der konventionellen Landwirtschaft werden schließlich auch unzählige Insekten durch Herbizide getötet. Allerdings stünden Forschung und Politik zu all diesen Überlegungen noch am Anfang. Mehr Forschung brauche es auch zu der Frage, ob die Larven mit Gülle oder Schlachtabfällen gefüttert werden könnten. So könnten sie etwa das Nitratproblem in Regionen wie dem Oldenburger Münsterland in Niedersachsen mit seiner intensiven Viehhaltung reduzieren. Doch befinden sich auf der Positivliste der als Futtermittel zugelassenen Stoffe der EU weder Gülle noch verdorbene Lebensmittel. Das schmälert den möglichen Beitrag der Larven, die Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen. Die EU prüft derzeit eine Ausnahme für Insekten.
Bislang bleiben gr. Macke daher nur Nebenprodukte aus der Landwirtschaft. In der ersten Phase startet er mit Weizenkleie. Wenn die Anlage gut läuft, will er mehr und mehr Stoffe dazunehmen, die sonst keine Verwertung fänden. Denkbar sei Kartoffelschlempe von einem benachbarten Kartoffelbauer. „Es gibt bei der Soldatenfliege eine Handvoll verschiedener Zuchtlinien, die mit unterschiedlichen Futtermischungen jeweils besser oder schlechter zurechtkommen“, sagt Philipp Zimmermann, studierter Veterinärmediziner und bei FarmInsect für Vertrieb und Kommunikation zuständig. „Deshalb ist es sinnvoll, diejenigen Linien einzusetzen, die mit denen in einer Region jeweils verfügbaren Reststoffen optimal wachsen.“
Derzeitige Unternehmen setzen auf lokale Zusammenarbeit
Daher setzt der noch junge Larvensektor in Deutschland eher auf dezentrale Ansätze in Zusammenarbeit mit Landwirtinnen und Landwirten. Neben FarmInsect verfolgen noch die Unternehmen Made by Made in Sachsen und Illucens in Nordrhein-Westfalen ein ähnliches Geschäftsmodell. „Auch die Futterstoffe fallen ja lokal an. Für große zentrale Anlagen muss ich erst mal all die notwendigen Rohstoffe von weit her herankarren“, sagt Bärbel Girardin, Sprecherin von Illucens.
Auch Illucens will Landwirte mit Mastanlagen und Junglarven ausstatten und die geernteten Larven wieder zurückkaufen und verarbeiten. Das Unternehmen betreibt zudem eine eigene Anlage, die im Jahr auf 750 Quadratmetern 3.300 Tonnen Lebendgewicht hervorbringt – Schweine bräuchten der Sprecherin zufolge für den gleichen Protein-Output 12.000 Quadratmeter. Ihr Standort im ländlich geprägten Ahaus nahe der niederländischen Grenze ist günstig: „Da sitzt gleich in der Nähe ein großer Gemüseproduzent, bei dem geeignete Reststoffe für uns anfallen“, sagt Girardin. Für jede Tonne Larven braucht es mindestens die gleiche Menge an Agrarreststoffen als Futtermittel. Deshalb hat auch das Oldenburger Münsterland mit seiner intensiven Agrarstruktur gute Voraussetzungen für die Madenzucht.
In Holland und Frankreich wird Insektenzucht stärker unterstützt
In den großen Agrarländern Europas, den Niederlanden und Frankreich, wird die Schwarze Soldatenfliege schon in Fabriken gezüchtet und gemästet. Ende 2023 eröffnete in Dänemark mit der Enorm Biofactory die bisher größte vollautomatisierte industrielle Mastanlage Nordeuropas. Auf 22.000 Quadratmetern kann sie 100 Tonnen Larven am Tag produzieren. Die Technik dafür stammt ebenso wie die der Kleinanlage auf dem Hof von große Macke vom Konsortium Better Insect Solutions, zu dem auch der milliardenschwere Stallausrüster Big Dutchman aus Vechta gehört.
Dass Deutschland vergleichsweise spät und klein mit der Insektenproduktion startet, hat laut Bärbel Girardin seine Gründe: „In Deutschland gibt es gegenüber neuen Dingen eine gewisse Skepsis. In Holland und Frankreich ist vonseiten der Politik viel mehr Unterstützung da“. Im schnitzelliebenden Deutschland verabschiedete die Union ein Papier, dass die Förderung von Insektenzucht nicht so wichtig sei. Dagegen besuchte der holländische König schon 2017, als die Larven der Schwarzen Soldatenfliege gerade erst von der EU als Fischfuttermittel zugelassen wurden, den niederländischen Marktführer Protyx; inzwischen gibt eine Koordinierungsstelle auf nationaler Ebene. Hilfreich wäre solch eine Koordinierung auch in Deutschland mit seinen föderalen Strukturen und unterschiedlichen Genehmigungsverfahren. Behörden wissen zum Teil gar nicht, wie sie mit einem neuartigen Industriezweig wie der Insektenzucht umgehen sollen. Das erlebt auch gr. Macke in Addrup.
Das Interesse bei deutschen Bauern ist groß
Über seine forschungsbezogene Anlage hinaus hat große Macke weitere Bauvoranfragen gestellt. „Da wollen wir schon mal wissen, was die Behörden genehmigen und was wir berücksichtigen müssen.“ Man habe ihm geantwortet: die Emissionen. Welche Emissionen denn? Ja, das wisse man nicht, aber berücksichtigt werden müssen sie auf jeden Fall. Wenn er einen Bauantrag stelle, sage sein Berater, das dauere drei Jahre.
Dabei ist das Interesse unter Bäuerinnen und Bauern groß. Bei Illucens liegen sieben Bauanträge für dieses Jahr vor, bei Made by Made acht. Zu einer Informationsveranstaltung von FarmInsects im Oldenburger Münsterland kamen um die 300 Landwirtinnen und Landwirte, einige reisten auch nach Bayern, um sich die Anlage des Unternehmens zeigen zu lassen. Die Gegend zwischen Osnabrück und Oldenburg, wo auch große Macke lebt, spürt besonders stark den Rückgang des Schweinefleischkonsums in Deutschland, zahlreiche Betriebe schließen. In leere Schweineställe könnten Fliegenlarven einziehen – theoretisch. Praktisch, sagt große Macke, sei es aber so: „Wenn ich die Baugenehmigung für einen Schweinestall bekommen habe, dann muss ich da auch Schweine drin halten.“ Rentiert sich die Schweinehaltung nicht mehr, könne er dann nicht einfach stattdessen Hühner dort einquartieren oder Larven. Schon wenn man die Lüftungstechnik verändere, erlösche die Betriebserlaubnis. Und das ganze Verfahren gehe von vorn los.
Bei große Macke geht es jetzt aber voran. Fünf Monate, nachdem er die ersten Larven in die neuen Mastkammern eingestallt hat, haben nun Behördenmitarbeiter Sensoren bei seiner Betriebshalle aufgestellt, um den Ammoniakausstoß zu messen. Bald werden sie mehr Daten haben und das neue Phänomen Larvenzucht besser bearbeiten können. Derweil hat große Macke mit seinem Sohn Julius an die 400 Interessierte aus aller Welt durch seine Anlage geführt. Aus Australien, Malaysia, Norwegen, Österreich, Kanada, Israel, ja, sogar aus Mauritius sind Professoren mit ihren Studierenden oder Industrievertreter bis nach Addrup gepilgert. In den schwarzen Wannen mit den gefräßigen Maden haben sie ein Stück Zukunft gefunden.
Erde & Umwelt
Welche Ursachen hat die Trockenheit in Europa?
29. Juli 2026
Die europäischen Sommer werden immer trockener. Verantwortlich dafür sind neben höheren Temperaturen durch den Klimawandel auch veränderte Wettermuster.
Erde & Umwelt
Wilde Honigbienen landen auf der Roten Liste
24. Juli 2026
Honigbienen kommen in Imkereien, aber auch wildlebend vor. Eine Studie zeigt: Die wilden Honigbienen in der EU sind zunehmend vom Aussterben bedroht.