Selbstbestimmung macht den Menschen glücklich
Nicht Luxus, Geld und Einfluss machen den Menschen glücklich, sondern Selbstbestimmung, eigene Kompetenz, das Eingebundensein in eine Gemeinschaft sowie Selbstachtung. Dies belegt eine Studie von Psychologen der University of Missouri-Columbia, die in der Februar-Ausgabe des “Journal of Personality and Social Psychology” erscheint.
Kennon Sheldon und seine Kollegen haben drei Studentengruppen, darunter eine Gruppe koreanischer Studenten, nach ihren befriedigendsten Erlebnissen des letzten Monats, der letzten Woche und des letzten Semesters befragt. Bei der Frage nach dem schönsten Ereignis des vorigen Semesters wollten die Wissenschaftler auch das unangenehmste Ereignis erfahren.
Unabhängig vom zeitlichen Rahmen und vom unterschiedlichen kulturellen Hintergrund nannten die Versuchspersonen Ereignisse, die ihrem Bedürfnis nach persönlicher Autonomie, Kompetenz oder sozialem Eingebundensein entsprachen, als am meisten befriedigende Erlebnisse.
Zwischen den amerikanischen und den koreanischen Gruppen gab es nur leichte Unterschiede in der Bewertung der positiven Erlebnisse. So rangieren für Koreaner Erlebnisse, die auf dem Eingebundensein in eine Gemeinschaft basieren, höher als für Amerikaner. Diese wiederum bewerten Ereignisse als besonders befriedigend, wenn sie dem Betroffenen Selbstachtung vermitteln.
Die negativsten Ereignisse waren für alle beteiligten Versuchspersonen jene Erlebnisse, bei denen die genannten Werte nicht vorkamen.
Doris Marszk





