Besonders bei Tauchern macht sich das Loch bemerkbar. Luftbläschen, die in den Venen beim Auftauchen entstehen, werden normalerweise von der Lunge herausgefiltert. Durch das Loch können die Bläschen jedoch direkt in die Arterien gelangen und so feine Adern im Gehirn blockieren.
Vor einigen Jahren entdeckte Wilmshurst, dass viele Taucher, die besonders empfindlich für diese Dekompressionskrankheit sind, Löcher im Herz haben. Ein Viertel dieser Taucher, deren Löcher größer als ein Zentimeter waren, litten außerdem an einer schweren Form von Migräne. Vor den Kopfschmerzattacken bekamen sie Seh- und Sprachstörungen und ein verändertes Hautgefühl.
Insgesamt 16 der Taucher ließen sich jetzt mit einem Herzkatheter operieren. Dabei verschwand bei sieben die Migräne völlig, bei weiteren acht Patienten besserte sie sich deutlich, berichtet Wilmshurst.





