Außer den für Gedächtnis und Konzentration zuständigen Gehirnregionen sind bei Verliebten auch die Bereiche weniger aktiv, die für Depressionen und Ängste zuständig sind.
Verliebtheit mindert das Denkvermögen. Der Schweizer Andreas Bartels stellte in einer Arbeit am University College in London fest, dass bei verliebten Menschen die für Gedächtnis und Konzentration zuständigen Gehirnregionen träge werden – ähnlich wie bei der Einnahme von Drogen. Das berichtet die Zeitschrift Psychologie heute in ihrer Mai-Ausgabe.
Für seine Forschungsarbeit hat der Schweizer Versuchspersonen aus elf Ländern rekrutiert, die nach eigenen Angaben sehr heftig in ihren derzeitigen Partner verliebt waren. In einem Kernspintomografen liegend mussten sie Fotos des geliebten Menschen betrachteten. Die Aufnahmen von der Hirntätigkeit zeigten: Beim Anblick des oder der Liebsten wurden nur vier kleine Hirnareale heftiger durchblutet. Genau diese Bereiche werden auch durch Drogen stimuliert.
dpa





