Text: Theresa Küchle
Sonnenbeschienene Panels, darunter eine saftige Wiese mit bunten Blumen – mit solchen Bildern werben Energieunternehmen für ihre Solarparks. Doch zumindest die Bauphase ist von dieser Romantik weit entfernt: Um später klimaschonenden Strom produzieren zu können, wird zunächst Natur zerstört. Teils werden auf Hunderten von Hektar Fläche Pflanzen entfernt, Bodenschichten abgetragen oder verdichtet, Bäume gefällt und Flächen versiegelt. Danach ist alles anders und bleibt es auch: Die Solarpanels verschatten dauerhaft Bodenflächen, verändern die Verteilung des Regenwassers und greifen in das bodennahe Mikroklima ein. Ist ein solch starker Eingriff zu verantworten?





