Text und Fotos: Stefanie Ludwig und Augustin Campos
Ein frischer Wind streicht durch die Lorbeerwälder auf El Hierro, der kleinsten der Kanarischen Inseln. Es ist ein früher Morgen, Nebel hängt schwer zwischen den Baumkronen, feine Tropfen legen sich auf Haut, Blätter, Erde. Es hat nicht geregnet – und doch ist alles nass. Die Feuchtigkeit aus der Luft wird von den Passatwinden gegen die Berghänge gedrückt und erzeugt so den „horizontalen Regen“. Gewissermaßen unsichtbaren Niederschlag. Und Leben spendend für eine Insel, auf der Wasser immer knapper wird.





