Milzbrandsporen können sich bei günstigen Wind- und Wetterbedingungen mehrere Kilometer weit ausbreiten und dabei immer noch eine Erkrankung hervorrufen. Das berichtet der amerikanische Wissenschaftler Martin Furmanski aus Kalifornien in der Online-Ausgabe des New Scientist.
Die Verbreitung der Anthrax-Sporen durch den Wind könnte somit zwei mysteriöse Milzbrandfälle erklären, die in New York und Conneticut aufgetreten waren. Furmanski hält eine Übertragung der Sporen durch die günstigen Wind- und Wetterbedingungen, die an diesem Tag herrschten, für möglich: “Selbst eine einzelne, inhalierte Anthrax-Spore könnte eine Erkrankung bewirken.”
Er wies darauf hin, dass die Wohnorte der beiden Opfer auf einer Linie mit der Stadt Trenton liegen. Dort waren am 9. Oktober, kurz vor der Erkrankung der zwei Frauen, mit Anthraxsporen verseuchte Briefe aufgetaucht.
Linda Tidwell





