Forscher des St. Jude Children´s Research Hospitals haben bei Mäusen ein Gen identifiziert, das sowohl bei Stammzellen des frühen Embryos, der Muskeln und des Knochenmarks aktiv ist. Die Entdeckung eines gemeinsamen Gens namens ABCG2/Bcrp1 kann laut dem Forschungsleiter Brian Sorrentino die Suche nach menschlichen Stammzellen und deren neuen Anwendungsmöglichkeiten wesentlich vereinfachen.
Derzeit gibt es noch keine zuverlässige Methode, um für Therapien geeignete Stammzellen zu identifizieren. Dafür verantwortlich sind eine Vielzahl von Zellen im Knochenmark, die fälschlicherweise als Stammzellen klassifiziert werden. “Das nun entdeckte universelle Gen ist möglicherweise der perfekte Marker für die Stammzellensuche”, resümierte Sorrentino.
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