In den siebziger Jahren war tatsächlich ein Problem, was man damals “Fussballer-Migräne” nannte, so Kirkendall. Wenn die alten Lederbälle nass wurden, konnten sie bis zu zwanzig Prozent schwerer werden. Moderne Lederbälle nehmen hingegen kein Wasser auf, selbst wenn es regnet. “Die Aufschlagkräfte, die wir heute beim Köpfen beobachten, sind recht gering”, sagt Kirkendall. Fußballer würden zudem die Nackenmuskeln beim Köpfen anspannen und mit dem ganzen Körper dem Ball entgegen springen. Gefährlicher sei hingegen, wenn ein Ball unerwartet einen Kopf trifft.
Auch Kinder werden durch Kopfbälle kaum gefährdet, so der Forscher. “Kinder treten dafür den Ball gar nicht hart genug.”





