Durch schmelzende Gletscher und Eisschilde sorgt der Klimawandel weltweit für steigende Meeresspiegel. Bei den Binnengewässern passiert genau das Gegenteil: Sie schrumpfen, weil sie durch steigende Temperaturen schneller verdunsten. Durch zurückgehende Niederschläge und abnehmenden Zulauf aus Flüssen fehlt ihnen zudem der Wassernachschub. Das bekannteste Beispiel für ein schrumpfendes Binnengewässer dürfte der Aralsee sein. Der einst viertgrößte See der Welt hat bereits über 90 Prozent seines ursprünglichen Volumens eingebüßt. Und auch das Kaspische Meer, der aktuell größte Binnensee der Erde, verschwindet langsam.





