Bereits 2007 haben sich die fünf Stiftungen zusammengeschlossen, um den Kampf gegen diverse Krankheiten zu unterstützen. In einer zweiten Runde wurden nun sieben afrikanische Wissenschaftler aus Ghana, Nigeria, Tansania, Kenia und Mozambique ausgewählt, die eine finanzielle Förderung von insgesamt 851000 Euro für bis zu drei Jahre erhalten. Das Themenspektrum der Postdoktoranden reicht von der Erforschung diverser Übertragungsformen über die Zusammenhänge zwischen tropischen Erkrankungen und HIV/AIDS bis hin zu Möglichkeiten, wie Kommunen, Ministerien und Hilfsorganisationen gemeinsam die Verbreitung dieser Krankheiten eindämmen können.
Bernhard Fleischer vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) fungiert als Koordinator der Initiative. Er betont: “Es ist für afrikanische Wissenschaftler noch schwierig, im Heimatland eine akademische Laufbahn zu beginnen und eigene Forschungsprojekte zu betreiben. Diese Initiative ermöglicht ihnen, in Afrika selbstständig über ein für Afrika sehr wichtiges Thema zu forschen.” In einer ersten Ausschreibung im Jahr 2008 wurden bereits zehn Fellowships mit einer Gesamtsumme von 1,34 Millionen Euro an afrikanische Wissenschaftler vergeben.





