Einen einfachen Test, der den Koffein-Gehalt eines Getränks zu misst, haben US-Forscher der Washington University School of Medicine in St. Louis entwickelt. Das Team um Jack H. Ladenson hatte zunächst verschiedenen Tieren Koffein injiziert und die Antikörper untersucht, die sich danach in deren Blut gegen den Stoff bildeten. Zwar traten bei allen Tieren Abwehrreaktionen auf, doch nur die Antikörper von Lamas und Kamelen waren so robust, dass sie Temperaturen bis zu 90 Grad Celsius aushielten, wie sie bei einer heißen Tasse Kaffee üblich sind.
Diese Antikörper haben die Wissenschaftler nun im Labor hergestellt und sie so modifiziert, dass sich auf einem Teststreifen die Farbe ändert, wenn ein Getränk koffeinhaltig ist. Der Teststreifen soll zur Frühwarnung dienen: Viele Menschen vertragen kein Koffein, die Substanz ist jedoch in etlichen koffeinfreien Kaffeesorten verborgen. In einer Tasse können bis zu fünf Milligramm des Aufputschmittels enthalten sein.





