Die Analysen dieser Daten brachten überraschende Ergebnisse. So konnten die WissenschafterInnen zeigen, dass sich das Hörvermögen der Fiederbartwelse im Laufe der Individualentwicklung ändert. “Im tiefen und mittleren Frequenzbereich verbessert es sich mit zunehmender Größe, im hohen Frequenzbereich hören allerdings überraschenderweise die kleinsten Tiere am besten. Dies steht im Gegensatz zu bisherigen Forschungen über die nahverwandten Goldfische und Zebrafische”, erklärt Zoologe Walter Lechner, und weiter: “Bei diesen beiden Arten, die keine Laute produzieren, konnte keine Änderung des Hörvermögens im Laufe der Individualentwicklung festgestellt werden. Für uns ist neu, dass die jüngsten Tiere im höheren Frequenzbereich besser hören als ihre älteren und größeren Verwandten.”





