Jede zehnte Frau in Deutschland erkrankt an Brustkrebs. Damit sei Brustkrebs die häufigste Krebskrankheit bei Frauen, erklärten Gynäkologen bei einem Kongress der Frauenärztlichen Bundesakademie in Düsseldorf.
In nahezu drei Vierteln aller Fälle gelinge es jedoch, bei der Therapie die Brust zu erhalten, sagte Prof. Jörg Baltzer vom Klinikum in Krefeld. Dabei sollte nicht auf eine zusätzliche Strahlentherapie verzichtet werden, erklärte der Gynäkologe. Anderenfalls wäre ein “deutlich höheres” Rückfallrisiko die Folge. Für die Diagnose eines bösartiges Brusttumors ist die Magnetresonanzmammographie (MRM) nach Expertenmeinung die genaueste Methode. Das geht aus einer Studie der Gynäkologin Sabine Malur hervor, die auf dem Kongress vorgestellt wurde. “Im Vergleich zur Röntgenmammographie oder zur Ultraschalluntersuchung (Sonographie) liefert die MRM bei einem Verdacht auf Brustkrebs die besten Resultate”, fasste die Medizinerin ihre Ergebnisse zusammen.
Für die Studie in der Fachzeitschrift “Breast Cancer Research” haben Sabine Malur und ihre Kollegen zwischen 1995 und 1998 insgesamt 413 Patientinnen untersucht, die einen verdächtigen Befund in der Brust aufwiesen.
dpa





