Deutschland habe seine Energieeffizienz in zwei Jahrzehnten um 20 Prozent gesteigert, loben die Yale-Autoren. Die hohe Luftverschmutzung, Überfischung und der Klimawandel sorgen allerdings dafür, dass die Bundesrepublik europaweit im Mittelfeld auf Platz 11 bleibt. Auch Artenvielfalt, Landwirtschaft und Wassermanagement werden bewertet. “Der EPI ist eine rigoroser und analytischer Ansatz für künftige umweltpolitische Entscheidungen”, sagte Daniel C. Esty, Yale-Professor für Umweltrecht und Umweltpolitik. Erhebliche Investitionen in die einzelnen Kriterien seien weltweit nötig.
Die aufstrebenden Schwellenländer China und Indien kommen wegen des schnellen, umweltfeindlichen Wirtschaftswachstums nur auf Platz 121 und 123. Schweden führt als vierte Nation die Liste der EU-Staaten an.
Die Studie stützt sich auf Daten der Weltbank und diverser UN-Organisationen. Sie erscheint alle zwei Jahre und ist unter http://epi.yale.edu öffentlich abrufbar.





