Wüste, Wasser, Gletscher und Geysire, 4000 Kilometer Nord-Süd, von Normalnull auf 4000 Meter – die bdw-Leserreise nach Chile strotzt vor exquisiten Erlebnissen. Neben Natur und Landschaft im Überfluss kommt die Wissenschaft nicht zu kurz.
Bis an den Rand des beobachtbaren Universums werden Sie auf dem traditionellen Observatorium La Silla schauen und – exklusiv – auf dem Cerro Paranal mit dem neuen „VLT”, dem weltgrößten Teleskop. Vier zusammengeschaltete Riesenspiegel erlauben einen tieferen Blick ins All als das Weltraumobservatorium Hubble. Seine Feuerprobe hat der Gigant schon bestanden: Er fand die bislang entfernteste Galaxie. Unser wissenschaftlicher Reiseleiter, Dr. Achim Weiss vom Max-Planck-Institut für Astrophysik, wird Sie an die ewige Menschheitsfrage heranführen: Woher kommen wir?
Aber auch so Irdisches wie die Geologie und Ökologie der Atacama, eine der ödesten Wüsten der Erde, stehen auf dem Programm. Die Vulkane des Landes zeugen vom unruhigen Untergrund. Die 100 Geysire von el Tatio gurgeln pünktlich am sehr frühen Morgen aus der gefrorenen Erde.
Die Kolonialzeit des Landes spiegelt sich vor allem in den Kirchen und Museen und rund um die zentralen Plätze wider. 700 Jahre alte Indianerfestungen erzählen von den Ureinwohnern.
Ein Ausflug nach Argentinien führt quer durch die Anden in die Seenlandschaft um Bariloche. Die Seilbahnfahrt auf den 2400 Meter hohen Cerro Catedral – der aussieht wie eine gotische Kathedrale – verschafft einen grandiosen Überblick über die Kordilleren.
Zurück in Chile wechseln sich bei der Fahrt weiter nach Süden Bus und Schiff als Transportmittel ab. Der Nationalpark Torres del Paine, wo das feste Land in Inseln zerfällt, wird mit seiner Naturschönheit und seiner vielfältigen Tierwelt unvergesslich bleiben.
In Punta Arenas, der südlichsten Stadt Chiles, scheint die Sonne 20 Stunden am Tag, und die Schafe stellen den Hauptteil der Landbewohner. Hier am nördlichen Rand der Magellanstraße können Sie Ihre Gedanken in jene stürmische Zeiten zurückschicken, als der portugiesische Seefahrer in spanischen Diensten Fernão de Magalhães die nach ihm benannte Passage zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean fand – vor über 486 Jahren (im Oktober/November 1520).
Die Chilereise, auf die wir unsere Leser schon einmal im Oktober 2005 mitgenommen haben, fand so viel Anklang, dass wir sie für Sie wiederholen. Wer beim letzten Mal keine Zeit hatte oder nicht zum Zuge kam, hat nun eine neue Chance, das faszinierende Land aus Feuer und Eis hautnah zu erleben.
Die Reise dauert vom 8. bis zum 26. Januar 2007. Die Mindestteilnehmerzahl ist 20 Personen. Der Reisepreis von € 6650,– pro Person im Doppelzimmer (EZ-Zuschlag € 820,–) umfasst: Linienflüge mit Lan Chile, Vollpension, alle Eintritte, Gebühren und Trinkgelder und eine Reiserücktrittsver- sicherung. Neben dem wissenschaftlichen Reiseleiter begleiten Sie ein Reiseführer von DER Touristik&Incentive sowie von bild der wissenschaft Technik- und Klima-Redakteur Ralf Butscher.
Den Prospekt mit der genauen Route und weiteren Informationen bekommen Sie bei bild der wissenschaft:
Stefanie Ahmann
Ernst-Mey-Straße 8
70771 Leinfelden-Echterdingen
Tel.: 0711/75 94–447
E-Mail: wissenschaft@konradin.de
oder bei: DER Touristik&Incentive
Ralph Kummer
Bahnhofplatz 8
76137 Karlsruhe
Tel.: 0721/93378-23
E-Mail: t-i.karlsruhe@der.de
Anmeldungen bitte nur bei DER Touristik & Incentive!





