Welche Staaten und Regionen sind am meisten und am wenigsten von Naturkatastrophen bedroht? Dazu hat die Universität der Vereinten Nationen in Bonn jetzt einen WeltRisikoIndex (WRI) erstellt. Insgesamt 173 Länder wurden für die Untersuchung nach vier Faktoren bewertet: der Exposition gegenüber Naturgefahren wie Erdbeben, Wirbelstürmen, Überschwemmungen oder Dürren, der Anfälligkeit der Staaten in Abhängigkeit von ihrer Infrastruktur und den ökonomischen Rahmenbedingungen, der Möglichkeit, die Naturkatastrophen zu bewältigen und den Anpassungskapazitäten in Bezug auf kommende Naturereignisse und den Klimawandel.
Die Auswertung ergab, dass der Pazifikstaat Vanuatu mit 32 Prozent am meisten gefährdet ist, gefolgt von Tonga (29,08 Prozent) und den Philippinen (24,32 Prozent). Am sichersten sind Katar (0,02 Prozent) und Malta (0,72 Prozent). Die Schweiz liegt mit einem Gefährdungsrisiko von 2,55 Prozent auf Platz 160, Deutschland mit 2,96 Prozent auf Platz 150 und Österreich belegt mit 3,41 Prozent Platz 144.





