Die Entdeckung der Wissenschaftler ist auch mit Blick auf die Zukunft mariner Ökosysteme wichtig. Denn Raubtiere sind für die Artenvielfalt von großer Bedeutung. Sie fressen meist die häufigen Arten und schaffen so Raum für seltenere Spezies. Haie und Rochen gehören zu den wichtigsten Raubtieren in der Tiefsee. “Die große geographische Distanz zwischen unseren Funden und ihre lange Fossilgeschichte lassen vermuten, dass Tiefseehaie und andere Raubfische auch Methanquellen in anderen Teilen der Ozeane als Kinderstube nutzen” erläutert Tina Treude.
Durch Schleppnetzfischerei, bei der riesige Netze mit hoher Geschwindigkeit über den Meeresgrund gezogen werden, werden diese Ökosysteme beschädigt und in ihrer Funktion als mögliche Kinderstube für Raubfische gestört. “Mit unserer Arbeit unterstützen wir Bestrebungen, solche Methanquellen als internationale Reservate auszuweisen und unter Schutz zu stellen” sagt Tina Treude.
Katzenhai (unten) (Fotolia)





