Wie Brieftauben sich am Magnetfeld der Erde orientieren, um nach Hause zu finden, haben Forscher um Gerta Fleissner von der Universität Frankfurt am Main entdeckt: In den Fortsätzen (Dendriten) von Nervenzellen am Rand des Oberschnabels der Vögel fanden sie winzige Partikel der Eisenoxide Maghämit und Magnetit. Diese hochempfindlichen Dendriten sind in einem komplexen dreidimensionalen Muster angeordnet, das es den Tauben erlaubt, die drei Achsen des Erdmagnetfelds getrennt zu analysieren. So können die Tiere ihre geografische Position bestimmen. Fleissner meint, dass sich alle Vögel mit dieser Art Magnetometer orientieren.





