Das Konzept „Fressen und gefressen werden“ prägt bekanntlich die Lebenswelt der Meere. Die höchste Kategorie der Nahrungskette bilden dabei die sogenannten Spitzenprädatoren, die normalerweise nicht mehr von weiteren Räubern erbeutet werden. Zu ihnen werden die großen Haiarten gezählt. Bisher war auch nicht bekannt, dass die bis zu 3,70 Meter langen und bis zu 230 Kilogramm schweren Heringshaie (Lamna nasus) zumindest nach dem Erreichen der Geschlechtsreife von anderen Räubern erbeutet werden. Doch die Untersuchungsergebnisse von Forschenden um Brooke Anderson von der Arizona State University in Tempe liefern nun Hinweise darauf, dass diese Groß-Haie doch zu Opfern werden können.





