Der Klimawandel hat unseren ganzen Planeten im Griff – doch in den Polarregionen macht sich die Erwärmung besonders intensiv bemerkbar. Was den Süden betrifft, gab es dabei in den letzten Jahrzehnten neben der Westantarktis auch auf der Antarktischen Halbinsel einen überdurchschnittlich hohen Temperaturanstieg zu verzeichnen. Prognosen zufolge wird sich dieser Trend mit einer weiteren Erwärmung von 0,34 Grad Celsius pro Jahrzehnt bis zum Ende des Jahrhunderts fortsetzen. Studien haben bereits gezeigt, dass die erhöhten Temperaturen schon zu deutlichen Eisverlusten in der Region geführt haben. Im Fokus der Forschenden um Thomas Roland von der University of Exeter steht dagegen bereits seit einiger Zeit die verlängerte Vegetationsperiode, die mit der Klimaerwärmung auf der Antarktischen Halbinsel einhergeht.





