Eine stärkere Begrünung innerstädtischer Straßen könnte die Feinstaubbelastung und Luftverschmutzung um bis zu 30 Prozent verringern. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutsch-britische Studie von Forschern um Thomas Pugh vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Eine Computersimulation der Wissenschaftler ergab, dass Bäume, Büsche oder Kletterpflanzen wie Efeu gerade in besonders belasteten Häuserschluchten für erheblich verbesserte Luft sorgen, da sie Stickstoffdioxid und mikroskopisch kleine Feinstaubpartikel herausfiltern.
Um die Straßen in den Städten grüner zu machen, schlägt Pugh auch „begrünte Plakatwände” vor. Wenn man sie strategisch gut platziere, sei das ein vergleichsweise einfacher Weg, die Probleme in stark belasteten Gebieten in den Griff zu bekommen.





