Der gentechnisch veränderte “Goldene Reis” wird nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace in den nächsten fünf Jahren nicht freigesetzt.
Greenpeace berief sich in einer Mitteilung vom Dienstag in Hamburg auf das in Manila ansässige Internationale Reisforschungsinstitut (IRRI). Deren Forscher seien zu dem Ergebnis gekommen, dass vor dem Freisetzen einige genetische Elemente der Pflanze geändert oder entfernt werden müssten.
Gentechnisch veränderter Reis soll den in den Entwicklungsländern verbreiteten Mangel von Vitamin A lindern. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit 140 bis 250 Millionen Kinder an Vitamin A-Mangel. Er kann zu Sehstörungen bis hin zur Erblindung führen. Als die Erfindung vor rund einem Jahr vorgestellt wurde, gab es auch Kritik. Die Deutsche Welthungerhilfe wollte den Vitamin-Bedarf lieber durch genügend Obst und Gemüse gelindert sehen, als die Risiken der Gentechnik einzugehen.
dpa





