Warum Weinbergschnecken (Helix pomatia) hohe Belastungen mit giftigen Metallen wie Kadmium und Kupfer und große Temperaturunterschiede gut verkraften, haben Forscher der Universität Innsbruck geklärt. Das Team um Reinhard Dallinger identifizierte bei den Weichtieren ein Gen, das im Stoffwechsel spezielle Stress-Proteine produziert. Sie sorgen dafür, dass die Schnecken Schadstoffe in hohen Konzentrationen speichern und entgiften können. Das Gen hat rund 10 000 Basenpaare und ist das größte bekannte Gen, das für die Bildung solcher Eiweiße verantwortlich ist.





