In Großbritannien haben Archäologen die 2000 Jahre alten Überreste eines menschlichen Gehirns entdeckt. Es handelt sich um einen der weltweit ältesten Funde dieser Art. Die Forscher um Rachel Cubitt von der University of York hatten in der Nähe der Stadt York einen Schädel ausgegraben, in dem sie bei der näheren Untersuchung eine gelbliche Masse fanden. Eine Analyse mit dem Computertomographen ergab, dass es sich dabei um Gehirnreste handelte. Cubitt vermutet, dass der Schädel bei einer rituellen Zeremonie geopfert wurde. Weitere Analysen sollen jetzt klären, warum die Hirnmasse so lange konserviert blieb.





