Furchtlose Kinder sind später eher erfolgreiche Sportler. Das behaupten neuseeländische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift “Behavior Research and Therapy” (Bd. 40, S. 1191).
Die Forscher der Otago-Universität im neuseeländischen Dunedin haben das Schicksal von über tausend Kindern verfolgt, die zwischen April 1972 und März 1973 geboren worden waren. Als die Kinder zwischen 5 und 11 Jahre alt waren, mussten Eltern und Lehrer mehrmals einen Bogen ausfüllen, der auch einige Fragen zur Ängstlichkeit der Kinder enthielt.
Ende der neunziger Jahre fragten die Forscher die mittlerweile Herangewachsenen nach ihrem sportlichen Erfolg. Dabei stellte sich heraus, dass ehemals furchtlose Kinder als Jugendliche oder junge Erwachsene besonders oft ihre Provinz in einem sportlichen Wettkampf vertreten hatten.
Sogar dreimal so viele haben in einem Mannschaftssport an großen Turnieren teilgenommen. Offenbar hatten sie auch später als Erwachsene weniger Angst, ins kalte Wasser zu springen, hoch liegende Latten zu nehmen oder den Kopf dem heran fliegenden Fußball entgegen zu recken.
ddp/bdw – Andreas Wawrzinek





