Dinosaurier pflanzten sich laut einer US-Studie schon fort, bevor sie ausgewachsen waren. Damit unterschieden sie sich von heutigen Reptilien und Vögeln. Dafür ähnelten sie modernen Menschen, die schon im Teenageralter Kinder zeugen und gebären können. Andrew H. Lee von der Ohio University in Athens und Sarah Werning von der University of California in Berkeley hatten die Fossilien jugendlicher Weibchen dreier Saurierarten untersucht: Allosaurus, Tenontosaurus und Tyrannosaurus rex. Dabei fanden sie „medulläre” Knochen, die bei Vögeln ein charakteristisches Merkmal während der Eiablage sind. Sie bestehen aus sehr kalziumreichem Gewebe und dienen als Kalkdepot zur Produktion von Eierschalen. Für die Wissenschaftler ist das ein Beweis dafür, dass Dinosaurier schon in jungen Jahren Nachwuchs bekamen. Als Grund dafür vermuten sie die enorme Endgröße der Tiere, die erst nach etwa 20 Jahren erreicht wurde. Ein bisschen spät fürs erste Baby, finden die Wissenschaftler.





