Cleveland (USA) – Zu früh Geborene haben später im Durchschnitt einen etwas geringeren IQ als Menschen mit einer normalen Geburt. Trotzdem führen “Frühchen” häufiger ein gesellschaftlich vorbildliches Leben. Das ist das Ergebnis einer Studie des “Regenbogen”-Kinderkrankenhauses in Cleveland an über 240 Erwachsenen, die zwischen 1977 und 1979 mit weniger als 900 Gramm zur Welt kamen. Über die Untersuchung berichtet das “New England Journal of Medicine”.
Die Forscher um die Kinderärztin Maureen Hack fanden, dass die Untersuchten seltener Alkohol tranken, Drogen konsumierten oder Kontakt mit der Polizei hatten als der Bevölkerungsdurchschnitt. Auch wurden weniger von ihnen schon als Teenager Eltern. Im Vergleich zu ihren Altersgenossen besuchen sie jedoch etwas seltener eine Hochschule. Dass die Untersuchten trotz der etwas geringeren Intelligenz ein in vieler Hinsicht erfolgreiches Leben führen, mag an der guten Fürsorge der Eltern für ihre zu früh geborenen Kinder liegen, schreiben die Autoren.
ddp/bdw – Andreas Wawrzinek





