Neue Untersuchungsmethoden sind notwendig, um die gefährlichen Ablagerungen in den Arterien zu identifizieren. “Momentan ist das nicht einfach, aber verschiedene Methoden wie die Magnetresonanz-Tomografie oder Katheteruntersuchungen sind vielversprechend”, sagt Lee.
Arterienverengungen durch Fettablagerungen führen eher zu einem Herzinfarkt als Verkalkungen. Das berichten amerikanische Wissenschaftler aus dem Brigham and Women’s Hospital und der Harvard Medical School in Boston. Diese Ablagerungen, auch Plaques genannt, sind wesentlich gefährlicher für den Gesundheitszustand des Patienten, wenn sie aus Fett statt Kalzium bestehen.
Fettplaques sind weniger stabil und können schneller die Arterien verstopfen. “So können gefährliche Thromben entstehen und einen Infarkt oder Gehirnschlag auslösen”, erläutert Dr. Richard T. Lee. Den Cholesterin-Spiegel im Blut zu senken, könnte nach den Ergebnissen der Studie sinnvoller sein, als die Verkalkung der Arterien medikamentös zu behandeln.
Dr. Leyla Schmidt





