Bunte Bilder prägen sich besser in das Gedächtnis ein als Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Zu diesem Ergebnis kam ein internationales Forscherteam, das in Experimenten die Rolle von Farben auf die Gedächtnisleistung untersuchte. Ihre Ergebnisse stellen die Wissenschaftler jetzt im “Journal of Experimental Psychology” vor. Die Farbe wirke auf das Gedächtnis wie eine Extramarke, die das Verarbeiten und Abspeichern erleichtere, berichten sie in dem Magazin.
Hauptsache bunt? Nach diesem Prinzip arbeite das Erinnerungsvermögen indes nicht, schreiben die Forscher. Nur natürliche Farben halfen in ihren Versuchen dem Gedächtnis auf die Sprünge. Künstlich kolorierte Bilder wirkten dagegen nicht besser als Schwarz-Weiß-Szenarien. “Es sieht so aus, als sei unser Gedächtnis durch die Evolution auf die natürlichen Farbstrukturen geeicht”, resümieren die Forscher.
ddp/bdw – Birgit Fenzel





