Trotzdem wird Mailand zunehmend grüner, und das liegt auch an einem Deutschen, dem in der lombardischen Hauptstadt ansässigen Landschaftsarchitekten Anreas Kipar, der soeben zum Vorsitzenden des Wissenschafstsrates von “Green City Italia” gewählt worden ist – eine europäische Bewegung, der sich die Gemeinde Mailand als erste italienische Stadt angeschlossen hat. Kipar konnte Mailands Bürgermeisterin Letizia Moratti davon überzeugen, dass eine ökologische Politik auch ökonomische Vorteile bringt. So gibt es in dieser Woche eine Tagung der Wirtschaftsuniversität Bocconi zum Thema “Green Jobs” und vom 3. bis 7. Juni soll parallel zu Claudio Abbados Konzert ein großes Umweltfestival mit Beteiligungen aus Berlin, Amsterdam, London und Paris, eine “kulturelle Offensive” gegen die Fraktion der versteinerten Urbanisten starten.