Elektromagnetische Felder erhöhen keineswegs das Risiko, an einem Tumor im Gehirn zu erkranken. Das ergab eine statistische Analyse der Todesursachen von nahezu 84.000 Angestellten in der Elektrizitätsbranche.
Wissenschaftler vom Institut für Arbeitsschutz der Universität Birmingham verglichen die Häufigkeit von Hirntumoren bei Angestellten, die zwischen 1973 und 1997 in der Erzeugung oder Übertragung von elektrischem Strom beschäftigt waren, mit der natürlichen Rate der gefürchteten Tumore in der Bevölkerung.
Dabei berechneten sie die Gesamtbelastung der Angestellten durch elektromagnetische Felder mit neuen Methoden. Das Ergebnis: Die kumulative Belastung mit elektromagnetischen Feldern führt bei Angestellten der Elektrizitätsbranche zu keiner erkennbaren Erhöhung der Anfälligkeit für Hirntumore, so die Wissenschaftler.
Adam Bostanci





