Allerdings wird es in Deutschland voraussichtlich nicht zu einer flächendeckenden Verbreitung wie in Schweden kommen. Nur in Mecklenburg-Vorpommern, in Sachsen und Brandenburg findet der riesige Hirsch zusammenhängende Waldgebiete mit Gewässern, die er als Lebensraum braucht.
Norbert Sündermann, Leiter im Forstamt Pudagla auf Usedom, gibt dem Elch, der hier und/oder an der Autobahn gesichtet wurde, gute Überlebenschancen: “Er hat keine natürlichen Feinde, außer wenn ein schnelles Auto kommt”. Die Forstleute nehmen an, dass der “Autobahn-Elch” entweder nach Norden zum Darß mit seinen Schilfgebieten gezogen ist oder nach Süden. “Da sind drei große A20-Brücken bei Klempenow, Neddemin und östlich von Neubrandenburg über das Datzetal”. Eine davon sollte der Elch nutzen, rät der Förster.
Hoffen wir mal, dass der Elch Internetzugang hat – und ein Navi …





