Spielerisches Ehrenamt
Der Karriere-Weg zum “Hobby-Pinguin-Forscher” ist einfach: Jeder kann sich auf der Internetseite www.penguinwatch.org registrieren lassen und dann mit seinen “Forschungen” beginnen. Das Prinzip zur Auswertung ist simpel: Man bekommt vom System ein Bild zugeteilt. Zuerst gibt man an, ob überhaupt Pinguine zu sehen sind und um welche es sich handelt – es gibt nämlich fünf unterschiedliche Arten, die sich aber vergleichsweise leicht unterscheiden lassen.
Wenn Tiere zu sehen sind, wählt man die Kategorie aus, die man als erstes abarbeiten will, beispielsweise “Erwachsene Tiere”. Dann markiert man nacheinander alle Individuen mit einem Mausklick. Sind Jungtiere zu sehen, wählt man die Kategorie “Küken” aus. Es gibt noch die Auswahlmöglichkeit “Eier” und “andere Tiere”. Denn manchmal sind Möwen auf den Bildern zu sehen. Auch über deren Vorkommen im Zusammenhang mit den Pinguinkolonien wollen die Forscher Daten sammeln. Am Ende gibt es noch die Möglichkeit, zu dem ausgewertete Bild Kommentare abzugeben oder Fragen zu stellen. Dann kann man mit dem nächsten weitermachen, solange man möchte.
Alternative zum Daddeln am Computer
Wer gerne Sudoku spielt, Kreuzworträtsel löst oder sich gelegentlich mit simplen Computerspielchen die Zeit vertreibt, für den kann Penguin Watch eine originelle und sinnvolle Alternative darstellen. Es macht Spaß, den Tieren im Frack ins Nest zu leuern. Man bekommt faszinierende Einblicke in das Familienleben der prominenten Vögel und trägt zu ihrem Schutz bei. Denn momentan ist es noch fraglich, wie sich der Klimawandel und die Fischerei auf die Tiere auswirken. Um das herauszufinden, muss erfasst werden, wie sich die Bestände entwickeln. Und dazu muss man eben zählen…
Quelle: www.penguinwatch.org
Foto: Screenshot www.penguinwatch.org





