Frauen, die zur Empfängnisverhütung eine Spirale, genannt auch Intrauterinpessar (IUP), benutzen, brauchen keine Angst haben, unfruchtbar zu werden. Das Risiko, durch die Verwendung eine Unterleibsentzündung zu bekommen und anschließend keine Kinder mehr kriegen zu können, ist verschwindend gering. In einer in The Lancet publizierten Untersuchung erklärt Dr. James D. Shelton, dass Ärzte keine Bedenken haben müssen, jungen, reproduktiven Frauen eine Spirale einzusetzen. Das Risiko, dass sich daraus eine Entzündung und Sterilität entwickelt, sei weniger als 1 zu 600.
Die Verwendung der Spirale zur Empfängnisverhütung hat viele Vorteile, erklärt Shelton. Intrauterinpessare seien einfach zu benutzen und über einen langen Zeitraum sicher. Gegenüber herkömmlichen Spiralen bietet die Hormonspirale Mirena einige Vorteile. Während herkömmliche Intrauterinpessarmodelle nur durchschnittlich drei Jahre anwendbar sind, besitzt die neue Spirale eine Haltbarkeit von durchschnittlich fünf Jahren. (The Lancet 2001, 357:443)
Dr. Leyla Schmidt




