Text: Kurt de Swaaf
Es muss eine erfreuliche Entdeckung gewesen sein. Als sich die ersten Homo sapiens vor etwa 120.000 Jahren am Roten Meer niederließen, fanden sie dort jede Menge proteinreiche Nahrung. Die Küste mit ihren Korallenriffen erwies sich als eine Art gigantisches Büfett: Fische und Meeresfrüchte in Hülle und Fülle. Besonders angetan waren die damaligen Menschen anscheinend von den großen Muscheln der Art Tridacna squamosina. Schalenfragmente solcher Weichtiere wurden mehrfach in prähistorischen Abfallhaufen gefunden. Tridacna squamosina erreicht Längen von mehr als 30 Zentimetern und lebt stets im Flachwasser; unsere Urvorfahren mussten die Leckerbissen praktisch nur auflesen. Einfacher konnten sie kaum satt werden.





