Deutschland hat 14 Nationalparks – Gebiete, die wirtschaftlich nicht genutzt werden und vor schädlichen menschlichen Eingriffen geschützt sind. Jasmund auf Rügen ist mit 30 Quadratkilometern der kleinste, das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer mit 4400 Quadratkilometern der größte. Von der Festlandsfläche Deutschlands nehmen die Parks gerade 0,5 Prozent ein. Die beiden jüngsten Nationalparks Eifel und Kellerwald-Edersee wurden 2004 ausgewiesen. Ältester Park ist der Bayerische Wald (seit 1970). Daneben gibt es 15 UNESCO-Biosphärenreservate, die 3,7 Prozent der Landfläche umfassen. Überdies sind seit 2007 in Deutschland 30 Biodiversitäts-Hotspots mit einer hohen Dichte und Vielfalt typischer Arten und Lebensräume ausgewiesen.





