Der Klimawandel beschert Deutschland bekanntlich zunehmend warmes Wetter – und das wirkt sich natürlich auch auf die Temperaturen in den Seen aus. Die steigenden Werte können die Ökosysteme dabei in komplexer Weise bedrohen. So ist neben akuten Wirkungen auch mit einem indirekten Effekt zu rechnen: Die Erwärmung kann die Schichtung des Seewassers verstärken, denn es kommt zu einer geringeren Durchmischung des warmen Oberflächen- und kühleren Tiefenwassers. Diese stabile Schichtung behindert auch den Transport von Sauerstoff in die tieferen Wasserzonen, wo Organismen das Lebenselixier durch den Abbau von Biomasse verbrauchen. So kann es dort zu einem kritischen Sauerstoffmangel kommen, der Fisch und Co. bedroht.





