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Destillierter Duft: Lavendelanbau in Deutschland
Blaue Blüten und ein betörender Duft – auch in Deutschland gibt es Landschaften, in denen der Lavendel blüht. Solche Orte werden gern mit dem Zusatz „Provence“ versehen, etwa das Gebiet Petit Provence in Nordrhein-Westfalen. Wie in der namensgebenden Region in Frankreich, wird der Lavendel auch in Deutschland…
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Text: Oliver Abraham
Blaue Blüten und ein betörender Duft – auch in Deutschland gibt es Landschaften, in denen der Lavendel blüht. Solche Orte werden gern mit dem Zusatz „Provence“ versehen, etwa das Gebiet Petit Provence in Nordrhein-Westfalen. Wie in der namensgebenden Region in Frankreich, wird der Lavendel auch in Deutschland größtenteils für die Herstellung von Duftstoffen und Heilmitteln destilliert. Durch die wunderbar riechenden und das Auge verzaubernden Felder zu spazieren, ist ein Erlebnis für die Sinne und die Blütenpracht erfreut nicht nur die Menschen, sondern auch viele Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Trotz Monokultur beherbergen Lavendelfelder eine große Vielfalt an Insekten.
Lavendel in Bayern
Matthias Tafelmeier ist von Beruf Landschaftsgärtnermeister. Nach Jahren der Selbstständigkeit in diesem Bereich übernahm er 2015 den elterlichen Einödhof Adlstraß nahe der Stadt Dorfen im bayerischen Landkreis Erding und wechselte damit in die Landwirtschaft. Seit sechs Jahren baut er auf rund 3,5 Hektar Lavendel an und destilliert Öl daraus. Als Biolandwirt lebt er dabei auch die Verantwortung für eine vielfältige und intakte Natur. Lavendula angustifolia, der echte Lavendel, ist für ihn eine Chance und Herausforderung, ökonomisch wie ökologisch.
„Zunächst habe ich versucht, den Hof nach ökologischen Prinzipien mit konventionellen Feldfrüchten wie Getreide, Kleegras, Körnerleguminosen oder Nutzhanf zu bewirtschaften“, berichtet er von seinen Anfängen. Er habe dann aber gesehen, wie in diesem Bereich der Strukturwandel zu einer großräumigen industriellen Agrarlandwirtschaft immer weiter voranschreite – meist zulasten des Ökosystems. Das war nicht das, was er wollte. Es anders zu machen, wurde für Matthias Tafelmeier und seine Familie zur Lebensaufgabe.
Ökologisch wertvolles Leben
Dazu kam die Erfahrung der trockenen späten 2010er Jahren. Spätestens dann sei ihm klar geworden, dass etwas anderes auf den Acker kommen musste. Dazu musste er jedoch zuerst entscheiden, was für ihn wirklich wichtig war. Einerseits wollte er ökonomisch unabhängig bleiben und überleben, andererseits sollte auf seinen Flächen aber auch ökologisch wertvolles Leben existieren. „Ich wollte einen artenreichen, blühenden Lebensraum, denn es ist Zeit, unserer Natur etwas zurückzugeben für das, was wir täglich von ihr erwarten“, sagt er.
Mit diesen Gedanken war er nicht allein, wie er bald feststellen konnte. Um gemeinsam über Naturkreisläufe, Zusammenhänge und Landschaftsgestaltung zu sprechen und „enkeltaugliche Lösungen“, wie Tafelmeier es nennt, zu entwickeln, hat sich eine Gruppe von Menschen zur Interessengemeinschaft Adlstraß, einem gemeinnützigen Verein, formiert. Naturliebhaber und andere Interessierte haben dort die Möglichkeit, Wissen zu diskutieren, zu erproben und weiterzugeben, erklärt Tafelmeier. Verein und Landwirtschaft sehe er aber getrennt voneinander, da sie unterschiedliche Zielrichtungen hätten.
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Beim Lavendelöl geht es Tafelmeier darum, die höchste Qualitätsstufe zu erreichen. Lavendel in Deutschland in industriellem Maßstab anzubauen, sei nicht einfach. Gegen große Anbaunationen wie Frankreich, Bulgarien Australien oder China könne man nur schwer bestehen – unter anderem wegen des unterschiedlichen Lohnniveaus, deren großen Angebotsmengen sowie der in Deutschland herrschenden hohen behördlichen Anforderungen und Standards im Lebensmittelanbau, Kosmetikrecht und Bioanbau. „Mir bleibt eigentlich nur die Direktvermarktung des Lavendelöls, das wir hier selbst destillieren, über den Hofladen oder den Onlineshop“, sagt er. „Außerdem können Leute, die Interesse an Lavendel und unserer Form der Landwirtschaft haben, nach Anmeldung und Absprache bei der Ernte mithelfen. Auch Gruppenführungen und Workshops sind nach Absprache möglich.“
Er stehe vor vielen Herausforderungen, die immer wieder Kreativität und Eigenbau erforderten, etwa bei der Frage: „Wo bekomme ich die notwendigen Maschinen her?“ Die speziell für Lavendel passenden Mähaufsätze würden bei namhaften Herstellern 25.000 Euro und mehr kosten. „Für mich ist das aber noch immer ein großer Versuch“, sagt Tafelmeier, „ob sich der Anbau von Lavendel langfristig lohnt, weiß ich nicht – wir müssen sehen, wohin die Reise geht.“ Sein landwirtschaftlicher Betrieb habe daher auch noch andere Standbeine, merkt er an, darunter Aroniabeeren, die er versaftet, sowie Nutzhanf, aus dem er Hydrolat gewinnt, das zum Beispiel in der Kosmetik Anwendung findet.
Da er bei niedrigpreisigem Lavendelöl oder solchem für industrielle Verwendung schon mengenmäßig nicht mithalten kann, ist sein Ansatz ein anderer: „Wer sich ein wertvolles ätherisches Pflanzenöl kaufen möchte und auf Transparenz vom Feld bis in das Fläschchen Wert legt, bekommt das hier“, sagt Matthias Tafelmeier.
Und die Qualität seiner Produkte ist den Preis wert, ist Tafelmeier überzeugt.Sein Lavendel ist zwar gezüchtet, aber einer Wildart vergleichbar. So stehen viele individuelle Pflanzen mit genetischer Vielfalt auf dem Feld, wodurch eine reichhaltige Mischung an Aromastoffen entsteht. Das Lavendelölrieche daher anders – süßlicher, blumiger, vielschichtiger als industrielle Zuchtsorten, die zwar mehr Masse aber weniger Klasse generieren.
„Das liegt am Verhältnis der Inhaltsstoffe“, erklärt Tafelmeier. „Bestimmte Inhaltsstoffe sind von der Industrie eher gewünscht oder gewollt als andere. Und es macht eben einen Unterschied, ob ein Lied solo vorgetragen wird oder von einem Chor. Deshalb kann ich durch Beachten verschiedenster Parameter bestimmen, ob in meinem Öl mehrere Komponenten enthalten sind und ob ich damit ein für mich wertvolleres Produkt herstelle. Es kommt eben darauf an, wofür es gebraucht wird.“ Die Zielgruppe, die bewusst hochwertiges Lavendelöl für Kosmetik, als Raumspray und Duftessenz verwendet, sei eben eine andere als die des Massenmarkts beziehungsweise der Industrie.
Die Umstellung: wie ein Gärtner denken
Es war im Jahr 2019, als Tafelmeier einige schon damals biozertifizierte Anbauflächen für Roggen, Weizen und Dinkel in Lavendelfelder umwandelte. Er hatte erkannt, dass er Grundlegendes verändern musste, wollte er weiter gemäß seiner Philosophie bestehen. „Als Kind und noch vor zehn, fünfzehn Jahren habe ich fast an jedem Tag Wolken gesehen, da waren regelmäßig große Haufenwolken am blauen Himmel und es hat gleichmäßiger geregnet. Jetzt drohen immer längere Trockenzeiten“, berichtet Matthias Tafelmeier seine Beobachtungen. „Landwirtschaft wurde für mich immer mehr zum Lotteriespiel. Die Auswirkungen der Wetterveränderungen auf den Boden und den Wasserhaushalt wurden beziehungsweise werden immer deutlicher – es hat jahrelang nicht mehr so geregnet, wie es das eigentlich hätte tun sollen.“
Vor diesem Hintergrund dachte er ganz neu und löste sich von konventionellen Bahnen und Anbaustrategien: „Ich bin gelernter Gärtner, ich kann das Mögliche und das Machbare eben aus der Sicht eines Gärtners denken, nicht aus der eines Landwirtes“, sagt er. „Ich kenne eine Vielzahl an Pflanzenkulturen, durfte schließlich mit ihnen lernen, und weiß, welche ich in die Landschaft bringen kann. Solche, auf die ein Landwirt aufgrund seiner Schulung eben nicht unbedingt kommt. Mein Wissen um die Vielfalt an Pflanzen ist als Gärtner um ein Vielfaches größer als das eines Landwirtes.“
Und dann brachte ihn im besonders trockenen Jahr 2018 ein Lavendelstrauch auf die Idee. Ein Strauch, der seit einem Vierteljahrhundert am Hof vor der Haustüre ganz prächtig gedeiht, auch dann, wenn es lange trocken ist. Und der so schön duftet und voller Insekten ist. Lavendel kannte Tafelmeier in erster Linie als ein gärtnerisches Gestaltungselement, nicht als Kultur- oder Nutzpflanze für den Acker. Doch nun dachte er um. „Dieser Strauch inspirierte mich für meine ersten Anbauversuche. Zunächst im Garten, in kleinem Maßstab – einfach um zu schauen, ob es möglich ist“, erinnert er sich. „Ich wollte und musste Pflanzen finden, die mit den zunehmenden Trockenphasen, der Erosion und einem zunehmenden Humusverlust im Boden zurechtkommen – solche, die bei diesen typischen Problemen bestehen und einen sicheren Ertrag liefern. Lavendel kann das.“ Lavendel hält Trockenstress und Hitzeperioden aus.
Mehr Artenvielfalt statt mehr Gewinn
Das Anders-Denken hat für Matthias Tafelmeier noch einen zweiten Aspekt: Er hatte keine Lust auf eine rein ökonomische Sicht. Ein wichtiger ideologischer Ansatz ist für ihn die Artenvielfalt: „Lavendel hat eine lange Blühperiode, in der Regel von Mitte Juni bis Ende Juli, dies ist für Insekten attraktiv. Ich beobachte im Lavendelfeld Honigbienen und Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge – Zitronenfalter, Tagpfauenauge, den Kleinen Fuchs und Schwalbenschwanz, viele mehr. Dazu halten sich Hasen dort auf und Eidechsen hab ich auch schon gesehen.“ Arten, die in einer aufgeräumten Agrarlandschaft inzwischen selten geworden sind. Er habe schon gesagt bekommen, dass Lavendel auch eine Monokultur sei. „Aber das Feld ist eben doch eine Oase, eine Bienenweide“, entgegnet Tafelmeier dann. „Zudem wachsen rund um das Feld Kräuter und Wildblumen und, zum Teil, auch Wildkräuter und Gräser zwischen den Lavendelreihen. Dies unterstützt ein gesundes Kleinklima. Gehen Sie mal an ein Lavendelfeld und hocken sich hin. Da ist ein Summen und Brummen, da ist eine Frequenz drin, das hören Sie anderswo kaum“, schwärmt Tafelmeier. Und trotzdem ist da eine Ruhe.
Am Ende werden nicht nur Insekten und andere Tiere von der betörenden Wirkung eines Lavendelfeld angezogen, sondern auch Menschen. „So habe ich mit dem Lavendelfeld nicht nur einen Ertrag für den Betrieb, eine wirtschaftliche Chance und einen artenreichen Lebensraum geschaffen, sondern auch ein schönes Landschaftserlebnis für die Menschen, ein attraktives erholsames Landschaftsbild.“
Lavendel im Lipperland
Szenenwechsel. Knapp 480 Kilometer Luftlinie nordnordwestlich von Adlstraß liegt das Lipperland. Wer im Sommer vom Höhenzug des Teutoburger Waldes hinunterwandert nach Fromhausen, wird – falls er es nicht bereits kennt – angenehm überrascht. Es riecht nach Kiefernharz, Heu und Pferd. Alte Eichen und große Buchenwälder wispern im Wind, gefällig ist die Landschaft hier im Osten von Nordrhein-Westfalen.
Dann aber duftet es noch betörender und feiner. Ein leises Gezirpe und Gesumme von Insekten kommt dazu, Bienen fliegen zu den Blüten und Schmetterlinge tanzen im Licht. Und in der der Wärme dieses Sommertages liegt der Duft der echten Lavendula angustifolia. Auch hier für Öl der höchsten Qualitätsstufe, angebaut für die Natur Duftmanufaktur Taoasis. Auch hier nicht für den Massenmarkt oder industrielle Zwecke.
Gerade sind wichtige Tage, den richtigen Zeitpunkt für die Ernte von Lavandula angustifolia dürfen sie auf keinen Fall verpassen. Luis Rehermann nicht, der Landwirt mit Trecker und Erntemaschine, Sara Lamm von der Qualitätssicherung nicht, die mit ihren Gaschromatografen Gemische in einzelne chemische Verbindungen zerlegt. Und Axel Meyer, Chef von Taoasis und Herr über diese Lavendelfelder, sowieso nicht.
Seit Tagen streift Meyer frühmorgens über die Anbauflächen des Lavendels – es gibt zwei: eine bei Fromhausen, in freier Landschaft vor dem Höhenzug des Teutoburger Waldes, und eine am Unternehmenssitz bei Lage. „Wir wollen den optimalen Augenblick abpassen“, sagt Meyer und streift mit den Fingern über die Blüten, „wir brauchen das richtige Verhältnis der Duftöle. Geerntet wird immer gegen Mittag – dann haben die Sonne und die Wärme des Tages das Öl in die Blüten gezogen.“ Der Lavendelanbau funktioniere im Lippischen gut, heißt es seitens Taoasis, wegen der vielen Sonne und der nicht zu schweren Böden.
Axel Meyer blickt über die Felder, sie stehen voll in blauer Blüte. Er streift mit den Fingern über die Blüten, riecht und riecht immer wieder. Seit 30 Jahren ist er im Lavendel- und Duftgeschäft, hat das Unternehmen Taoasis aufgebaut und die inzwischen zehn Hektar Lavendel nahe Detmold säen lassen. „Ich kann riechen, ob genügend Öl in den Blüten ist, und ob das Verhältnis der wichtigsten Duftkomponenten ausgewogen ist“, sagt Meyer. Sara Lamm prüft das in ihrem Labor nach. „Per Hand mit Sichel wird aber heutzutage nicht mehr geerntet, obwohl wir das zu Anfangszeiten durchaus so gemacht haben“, sagt Meyer, „wir haben ein spezielles Gerät zur Lavendelernte aus der Provence.“ Wenn Luis Rehermann den Traktor aus der Scheune holt, ist das Blütenmeer der „Petite Provence“ (so die Eigenwerbung) zumindest optisch für dieses Jahr Geschichte. Der Duft aber wird bleiben – im Öl.
Destillation der Düfte
Am Firmensitz mit Produktion und Lager nahe der Stadt Lage wird die Ernte verarbeitet. Luis Rehermann kennt das Geheimnis, weiß, wie es geht. „In diese Behälter“, sagt er neben den mannsgroßen Edelstahltanks, „füllen wir die Lavendelblüten.“ Er erklärt die sogenannte Wasserdampfdestillation, bei der Heißdampf im geschlossenen Behälter durch die Pflanzen, Blüten und Knospen strömt und dabei das flüchtige, leichte, ätherische Öl löst und mitnimmt. Zwischen den Rohren und Armaturen steht das Herzstück, das Glasgefäß, winzig im Vergleich zu der ganzen Anlage. „Das ist eine Florentiner Vase“, sagt Luis Rehermann, „dort wird das flüchtige Wasser-Öl-Gemisch hineingeleitet, nachdem es im Kühler kondensiert ist, und trennt sich dann – das Öl schwimmt oben.“ Das Lavendelöl ist eine hellgelbe, zittrige Flüssigkeit, eine winzige Menge Essenz aus sehr viel Arbeit, Hoffen und Bangen, ob es mit dem Wetter klappt. Die Menge an gewonnenem Öl schwanke pro Jahr sehr, sagen die Mitarbeitenden von Taoasis. „Trockene Sommer sind vorteilhaft für den Lavendel. Vor allem die Sonnenstunden und Temperaturen vor dem Erntezeitpunkt sind wichtig.“
Im Duftgarten
Besucherinnen und Besucher können bei Taoasis an Führungen teilnehmen und in einem Duftgarten – mit seinen zwei Hektar groß wie ein Park – Duftpflanzen erleben. Mit den Fingern an den Blüten zu reiben ist erlaubt, etwas abzupflücken aber nicht. Auch was im Garten an Duftpflanzen wächst, wird gemäß der Bio- oder Demeter-Regeln gepflegt und dann destilliert. Rund 120 Arten und Gattungen gibt es bei Taoasis. Destilliert werden neben dem Lavendel, dem wertvollsten Produkt des Unternehmens, auch Pfefferminz, Ysop, Immortelle, Thymian, Salbei sowie Oregano, Rosmarin oder Bergbohnenkraut und anderes. Aus den duftenden ätherischen Ölen werden später Kosmetikprodukte, Parfums oder Duftöle hergestellt.
Sein Lavendelanbau in der Region erfolge auch aus Gründen der Nachhaltigkeit, erzählt Axel Meyer, denn was man selbst anbaue und destilliere, müsse nicht importiert werden – das sei regionale und kontrolliert nachhaltige Produktion. Weil jedoch die eigene Produktion von 20 bis 30 Kilogramm Lavendelöl pro Jahr nicht ausreicht, wird in Bio- oder Demeter-Qualität dazugekauft.
„Lavendel zählt zu den Heilpflanzen mit dem breitesten Wirkungsspektrum“, erklärt Axel Meyer. „Seine Haupteigenschaft ist ausgleichend bei allen extremen Gemütszuständen. Das heißt, Lavendel bewirkt jeweils das, was uns fehlt – wenn wir gestresst sind, wird Lavendel uns beruhigen, sind wir nervös, lässt er uns entspannen. Sind wir melancholisch oder schwermütig, wird Lavendel uns beleben, erfrischen und aufbauen.“
Nach Axel Meyers Ansicht sind die Menschen heute satt und übervoll vom zunehmenden Gestank in den Städten und den sie ständig umgebenden künstlichen Aromen. Er erlebt, dass sich die Menschen nach natürlichen Düften sehnen und ihren Wert erkennen. „Offensichtlich brauchen wir das Kontrastprogramm der ursprünglichen Natur. Die geheimnisvollen Essenzen der Pflanzen sind der manifestierte Traum des Menschen, die Düfte der Natur einzufangen.“ //
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