Hähne bevorzugen bei der Paarung Hennen mit einem großen, fleischigen Kamm. Das hat der britische Forscher Charlie Cornwallis von der Oxford University beobachtet. Der Zoologe hatte in mehreren Versuchen zunächst zwei Hennen mit unterschiedlich großen Kämmen eine Art Kappe aufgesetzt und sie mit Hähnen zusammengeführt. Ergebnis: Die Gockel wählten ihre Partnerinnen nach dem Zufallsprinzip aus. Als Cornwallis jedoch die Hüte entfernte, bestiegen 80 Prozent der Hähne diejenigen Hennen, die den „schöneren” Kopfschmuck besaßen. Außerdem stellte der Wissenschaftler fest, dass diese Tiere nach der Begattung 50 Prozent mehr Spermien aufwiesen als ihre Konkurrentinnen.
Warum Hähne sich von großen Kämmen sexuell angezogen fühlen, ist Cornwallis noch unklar.





